Hundehaftpflichtversicherung

Haftungsgrundlage ist der § 823 BGB

"Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Leben, den Körper, die Gesundheit, die Freiheit, das Eigentum oder ein sonstiges Recht eines anderen widerrechtlich verletzt, ist dem anderen zum Ersatz des daraus entstehenden Schadens verpflichtet."

Als Hundehalter unterliegen Sie der Gefährdungshaftung, mit dieser Form der Haftung bezeichnet man eine Schadenersatzpflicht, die nicht auf Verschulden beruht, sondern allein darauf abstelllt, dass der Verantwortliche durch bestimmte Handlungen (in diesem Fall das Halten des Tieres) seine Umgebung aussergewöhnlich gefährdet.

Bei der Gefährdungshaftung für den Tierhalter ist keine Entlastung möglich.

Führen Sie hier einen kostenlosen Tarifvergleich durch, achten Sie bitte auch auf einen Vergleich der Versicherungsleistungen.

Tierhalterhaftung

Als Tierhalterhaftung wird eine Spezialform der Gefährdungshaftung bezeichnet, nach der im Schuldrecht der Tierhalter grundsätzlich für die Schäden haftbar gemacht werden kann, die das Tier anrichtet. Die Haftung nach § 833 Satz 1 BGB greift ausdrücklich auch ohne Verschulden des Halters. Die Haltereigenschaft definiert sich – unabhängig vom Eigentum – nach der Sachherrschaft über das Tier und einem eigenen Interesse an der Verwendung oder der Gesellschaft des Tieres.

Diese Gefährdungshaftung ist bedingt durch die spezifische Tiergefahr, die sich verwirklicht, wenn das Tier unberechenbar reagiert.

Eine Ausnahme besteht nur hinsichtlich von zahmen Nutztieren, die dem Unterhalt des Tierhalters zu dienen bestimmt sind und bei denen der Halter die Beaufsichtigung mit der die erforderlichen Sorgfalt durchgeführt hat.

In Abgrenzung zu Nutztieren wird von Luxustieren, für die dann die Gefährdungshaftung besteht, gesprochen.

Gegen die finanziellen Folgen kann eine Tierhalterhaftpflichtversicherung abgeschlossen werden.

Weblinks [Bearbeiten]

Rechtshinweis
(Textquelle www.wikipedia.de)